Ich habe mich regelrecht auf die erste Steigung gefreut!
Eins vorab: auch mit dem Rush muss pedaliert werden - allerdings funktioniert das sehr effizient.
Dank Lockout-Hebel an Gabel und Dämpfer wird jede Energieverschwendung elimiert.
So wird es an den Anstiegen recht bald ruhig um einen herum. Am Anfang war da immer noch der Hardtail-Fahrer neben mir, doch kurze Zeit später stand ich alleine oben und habe auf die keuchenden Kollegen gewartet ;))
Beim Downhill
Jede Spezialisierung birgt auch eine gewisse Beschränkung in sich - so auch beim Rush:
Als Erster oben - als Letzter unten!
Downhill - also schnelle, verblockte, mit Wurzeln und Sprüngen gespickte Trails bergab - gehört nicht zu seiner Paradedisziplin. Dafür ist das Fahrwerk einfach nicht ausgelegt.
Kurze, schnelle Stöße - wie zum Beispiel auf Wurzelteppichen - lassen das Rush holprig und unkontrolliert erscheinen. Da freut man sich über die tadellosen Avid Bremsen, die - auch mit der kleinen 160-er Scheibe - einen sehr guten Job machten.
Fazit
Das Rush ist ein sehr edles Race / Marathon Bike.
Es lässt sich mühelos beschleunigen und lässt jede steile Rampe seine Schrecken verlieren - hier ist das Rush in seinem Element! Auch im XC Geländeeinsatz kann das Rush punkten - gelangt aber, wenn es heftiger wird, schnell an seine Grenzen.


