Aufbau


Aus der Perspektive sieht man gut den flachen Lenkwinkel des Fanes.
Das Fanes Enduro von Alutech ist derzeit in aller Munde! Schon im vergangenen Jahr wurde das Fanes zum Testsieger gekürt und der Meilenstein-Award des Freeride Magazin verliehen. Und im neuen Enduro Vergleichstest steht es wieder an der Spitze. Das klingt alles super gut ... doch am besten ist es doch ein Bike selbst im Gelände zu fahren und sich ein eigenes Bild zu machen! So war es für mich ein Glück, dass sich unser Freund Klaus - bereits seit dem Keiler DH überzeugter Alutech-Fan - eines der ersten Fanes Enduro Modelle als leichten Freerider aufbaute!

Nachdem ich das Fanes in der freien Wildbahn fahren konnte, war auch ich begeistert von dem agilen und potenten Bike.
Aus dem lange gehegten Wunsch, meinem Downhiller ein leichteres und touren-tauglicheres Zweitrad zur Seite zu stellen, wurde nun ein fester Entschluss und ich plante den Custom-Aufbau eines Fanes.

Zwar war mir klar, dass dies mit höheren Kosten verbunden sein wird als beim Komplettbike, aber ich hatte eben auch bestimmte Vorstellungen wie mein zukünftiger "Leicht"-Freerider aussehen sollte! Allerdings wußte ich auch, dass ich mit meinen Wunsch-Komponenten nicht an das sonst geringe Gesamtgewicht in der Enduro-Klasse herankommen kann.

Und die Messlatte war schon sehr hoch gelegt:


Hinzugekommen ist dann noch die Formula The One 2012.

Easton Havoc DH Lenker und Vorbau - stabile und trotzdem leichte Freeride-Parts.
Easton Havoc DH Serie Lenker und Vorbau sind die Teile, die man in der Hand hat und die letztendlich auch über Wohl und Weh entscheiden... So habe ich mich für die leichten, aber trotzdem für den Freeride-/Downhill-Bereich geeignete Easton Havoc DH Serie entschieden. Diese machten nicht nur in einem Test des Freeride Magazins eine gute Figur - sondern sehen auch sehr schick aus.
Verstellbarer Radstand - für ein Enduro ein eher ungewöhnliches Feature
Radstand-Verstellung Ein Besonderheit des Fanes ist sicherlich auch sein verstellbarer Radstand. Über einen Schlitten kann die Länge der Kettenstrebe verändert werden und so auf individuelle Vorlieben des Fahrers eingestellt werden.
Der SRAM X.0 Trigger mit verstellbarem Schwenkbereich.
SRAM X.0 Trigger Sind die Mehrkosten für X.0 gerechtfertigt? Ein guter - und mir zugegebenermaßen bisher unbekannter - Grund liegt in der besseren Ergonomie der X.0 Hebel: Der große Hebel lässt sich nämlich beliebig in einem Schwenkbereich von bis zu +/- 30° verstellen! Was vielleicht wie ein Freak-Feature klingt, macht sich in der Hand sehr gut! Auf der rechten Seite habe ich den Hebel um minus 15° verstellt und emfinde nun sämtliche Schalthebel viel leichter zu erreichen und schneller zu bedienen. Gerade bei schnellen, wechselnen Schaltvorgängen ist dies von großem Vorteil.
Die Hammerschmidt AM Kurbeleinheit mit NC-17 Sudpin III S-Pro Pedale.
Hammerschmidt AM Die Hammerschmidt hatte als erste Getriebekurbel für Furore gesorgt. In dieser super-kompakten Box kann auf einem Kettenblatt (22-er oder 24-er) wie bei einem normalen Umwerfer zwei Übersetzungsverhältnisse geschaltet werden: 1 : 1 oder 1 : 1,6. Das Geniale ist, das die Hammerschmidt unter Last oder auch wenn die Kurbeln sich nicht drehen geschaltet werden kann. Für maximale Bodenfreiheit habe ich die 170-er Kurbel bewählt.