Die 3D Ansicht Kartenansicht


Eine weitere interessante Möglichkeit ein Gebiet zu erforschen stellt der MagicMaps Tour Explorer mit der integrierten 3D Ansicht zur Verfügung. Hierbei wird wahlweise die topographische Karte oder ein Luftbild auf ein 3D-Modell der Landschaft gelegt, so dass die Erhebungen plastisch dargestellt werden.

Mir hat die Kartendarstellung wesentlich besser gefallen, da hier wesentlich mehr Details erkennbar sind. Zudem wirken die Farben des Luftbildes sehr flau und kalt. Das Programm bietet zwar auch eine Funktion zur Simulation der Tageszeit an einem bestimmten Datum - oder hiermit lässt sich eher überprüfen, wann welcher Hügel im Schatten leigt (was jedoch für Tagestouren auch interessant sein kann!).

Im 3D Modus hat man auch die Möglichkeit im Raum zu navigieren. Klick man z.B. in das Bild, so bewegt man sich in die Richtung, in die man die Maus bewegt. In der rechten oberen Ecke befindet sich ein kleiner Kompass, der - sobald man mit der Maus drüberfährt - weitere Navigationshilfen bietet. Hiermit lässt sich die Höhe des Betrachters, der Winkel der Aufsicht und die Entfernung zu einem Objekt verändern.
Das Bewegen im 3D Raum erfordert jedoch einiges Geschick und eine ruhige Hand beim Führen der Maus. Hat man mal den Bogen raus, so lässt sich aber die virtuelle Welt erforschen und bietet interessante Einblick in so manches Tal.

Opps! Hier sollte eigentlich ein Flash Video zu sehen sein!

Eine weitere Besonderheit stellt der 3D Flug dar. Diese Funktion ermöglicht eine Route aus der Vogelperspektive abzufliegen.
Dies kann jedoch teilweise etwas irritierend wirken, da die Kamera desöfternen einzufrieren oder auf einer Stelle hin und her zu wackeln scheint. Dieses Verhalten scheint dann aufzutreten, wenn entweder die Flughöhe nicht hoch genug, der Winkel des Ausgangpunktes ungünstig oder die Route zu kleinteilig ist. Da vermisst man die flüssige Darstellung von Google Earth.
Gut ist aber, dass sich die Kamera - manchmal - dem Blickwinkel der Route annähert, so dass ein Tal mal in die eine Richtung mal in die andere Richtung durchflogen wird. Das ist allerdings auch nicht immer so - meistens bleibt die Kamera nach einer Richtung ausgerichtet und bewegt sich vor und zurück. Hier wäre noch einiges an Potenzial die Darstellung zu verbessern.

Schade ist auch, dass die Nähe zum Erdboden doch recht begrenzt ist. Stellt man über die Objekteigenschaften die Höhe der Kamera auf einen sehr niedrigen Wert, so kann es unter Umständen dazu führen, dass die Kamera hinter einem Berg verschindet und die Route gar nicht mehr sichtbar ist.