Die Benutzeroberfläche von MagicMaps


Die Benutzeroberfläche des Tour Explorers besteht aus verschiedenen Fenstern, die freischwebend platziert oder aber miteinander verankert werden können. Standardmäßig öffnet das Programm mit vier geöffneten Fenstern: der 2D Ansicht, der 3D Ansicht, die beide freischwebend sind, sowie dem Objektmanager und den Objekteigenschaften, die beiden in der rechten Hälfte des Programmfensters verankert sind. Auf der linken Seite kann man die Suche und das Routingfenster öffnen - ebenfalls zunächst verankert. Löst man die verankerten Fenster, so können diese frei positioniert werden. Die eigene Fensteranordnung lässt sich über das Hauptmenü speichern und wird nach dem nächsten Programmstart automatisch wieder hergestellt. Öffnet man alle Fenster gleichzeitig, so kann es schon mal eng werden auf dem Bildschirm. Doch da große Monitore heutzutage durchaus erschwinglich sind, dürfte das kein all zu großes Problem sein. Zudem lassen sich die einzelnen Fenster über die Buttonleiste des Programmfensters schnell ein- und ausblenden.
Verfügt man über einen großen Monitor, so lassen sich - bis auf die 2D und 3D Ansichten - alle Fenster auch außerhalb des Programmfensters platzieren und abspeichern. Das ist sehr praktisch, da sich so eine hohe Bildschirmauflösung oder ein zweiter Monitor sinnvoll nutzen lässt, was Übersicht schafft. Auch eine solche Anordnung wird nach einem Neustart des Programms wieder hergestellt. Über das Menü kann man die Standardanordnung jederzeit wiederherstellen.
Als Systemanforderung wird vom Hersteller eine Bildschirmauflösung von mindestens 1024 x 768 Pixeln angegeben. Das wird in der Regel auch reichen. Schaut man sich das jedoch etwas genauer an, so stellt man fest, dass in dieser Auflösung der untere Teil des Programmfensters abgeschnitten wird. Dort befinden sich u.a. Buttons zum Bearbeiten der Track-Linie. Das ist aber nicht besonders tragisch, denn diese Funktionen sind ebenfalls immer im linken Bereich der 2D Ansicht erreichbar. Man merkt es erst, wenn man auf eine größere Bildschirmgröße wechselt. Nun hatte es mich aber doch interessiert und habe nachgemessen: minimale Größe des Programmfensters beträgt 857 Pixel ! Dies gilt aber nur, wenn sowohl der Objektmanager als auch die Objekteigenschaften verankert werden - was die Standardeinstellung ist. Löst man eines der beiden Fenster, so lässt sich das Fenster auch auf kleineren Monitoren ohne abgetrennte Bereiche darstellen.