Poca Madre!


Bikepark Poca Madre
Unten im Tal liegt auch eine kleine Freeride Strecke zum Einfahren und Testen. Die Mexikaner hängen anderen internationalen Bikern in Sachen Bikes und Ausrüstung in nichts nach.
Steilkurve im kleinen Bikepark.
Der Spaß ist stets garantiert, dennoch muss man um auf solcher Höhe biken zu gehen, konditionell fit sein. Selbst wenn man mit einem Pick Up nach oben transportiert wird, macht sich die Höhe auf jeden Fall bemerkbar. Trotzdem kann ich sagen: „poca madre“ (Sau geil)!
Bike-Händler schlagen am Wochenende ihre Zelte auf.
An den Wochenenden kommen die Bike-Händler sogar mit kleinen Zelten direkt zu den Strecken vor Ort. Service pur!

Anmerkung:
Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen die Stadt auch aus Sicht eines Rennradfahrers kennen zu lernen. Ich bin mit Triathleten über einen Anstieg von 8 km auf 3100 Meter Höhe hinaufgekurbelt.

Hierzu ist zu bemerken, dass die Stadt mit sogenannten „topes“ nur so durchzogen ist. Das sind kleine Hügel aller Formen und Variationen, die dazu dienen, die Autofahrer zum langsamer fahren zu animieren oder besser zu zwingen.
Vor allem in Kurven oder in Ortschaften oder auf Abfahrten läuft dann ein solch Hügel quer über die gesamte Strasse. Normen zur korrekter und einheitlichen Gestaltung eines solchen „topes“ gibt es nicht. So kommt es dazu, dass diese Dinger einen bei einem Anstieg diesen zusätzlich erschweren oder bei einer Abfahrt man extrem aufpassen muss, sonst wird man auf einem filigranem Rennrad abgeschossen.
Auch die Fahrt durch die Stadt läuft nicht nach dem Motto „Entspannung“ ab.
Man schlängelt sich an Autos vorbei und vor allem an halboffenen Gullideckeln oder Löchern oder Abflussrohren. Ich kann trotzdem sagen: Erlebnis pur!

Bitte lächeln ;)
Einen Dank gilt hierbei natürlich auch an Francisco Ramirez, der mir bei der Trailführung und Erstellung der Fotos geholfen hat!
Opps! Hier sollte eigentlich ein Flash Video zu sehen sein!

Hier gibt es noch ein paar Video-Impressionen von den Trails.