Wie alles begann...


Besprechung im Wald

Bereits im September 2011 berichteten wir in den Trail News von der Stilllegung einer illegalen Downhill-Strecke im Bereich Rösrath. Damals waren wir von dem Waldbesitzer zu einem Treffen mit dem zuständigen Forstbeamten und verschiedenen Biker-Gruppen eingeladen gewesen, in dessen Verlauf der Waldbesitzer eine alternative Strecke in Aussicht gestellt hatte.

Danach hatte es nochmal ein Treffen geben, bei dem die in Frage kommende Strecke abgelaufen wurde und die Stellen definiert wurden, wo von uns - unter bestimmten Voraussetzungen (siehe weiter unten) - für uns Biker interessante Objekte, wie Anliegerkurven, Kicker oder Drops, gebaut werden dürfen.

Allerdings bedurfte es noch der Prüfung des Waldeigentümers, ob versicherungstechnisch alles soweit geregelt werden kann, dass die Strecke tatsächlich freigegeben werden kann. Dies war vor dem Jahreswechsel geschehen und wir haben schließlich tatsächlich grünes Licht bekommen!

Und damit alles in geregelten Bahnen läuft und nicht wild im Wald herumgebuddelt wird, haben wir uns noch etwas Zeit genommen, um die Strecke per GPS zu erfassen und die abgesprochenen Bauvorhaben hier zu dokumentieren.

Noch ein paar Worte vorab:

Es kann von Zeit zu Zeit immer mal vorkommen, dass ein Harvester in den Wald kommt, um dort Arbeiten zu verrichten. Wir müssen also darauf gefasst sein, dass unter Umständen das eine oder andere Objekt darunter leidet (wie es ja auch schon geschehen ist). Das ist natürlich Schade, aber unvermeidbar.

Folgende Voraussetzungen sollten bei allen Baumaßnahmen beachtet werden:

  • Bebauungen müssen mit dem Eigentümer abgestimmt werden. Hierzu sollte man sich an uns oder die Gruppe (siehe oben) wenden.
  • Es sind keine Holzkonstruktionen gestattet (!) Northshores oder ähnliche Bauten werden abgerissen!
  • Anliegerkurven und Kicker müssen so naturnah wie möglich angelegt werden. Naturnah bedeutet, dass diese keine Fremdkörper im Wald darstellen dürfen.
  • Bei der Errichtung darf Holz (Äste, Stämme) nur zur Abstützung oder Unterfütterung verwendet werden, ansonsten ist nur mit Erde zu arbeiten.
  • Bei allen Bebauungen muss eine alternative Route (Chicken Way) vorhanden sein.
  • Bestehende Wege dürfen nicht komplett verbaut werden (siehe Chicken Way Regel)
  • Vom Starthügel darf Material zu Bebauung entnommen werden (allerdings sollte dabei die Auf- und Abfahrt intakt bleiben)