Sülz und Agger


Das Mountain Bike Magazin veröffentlichte 2015 einen Artikel zum MTB-Spot Bergisches Land, mit vier Touren Vorschägen in der Region. Dieser wurde nun kürzlich in der Magazin Wochenendbeilage des Kölner Stadtanzeigers zum Schwerpunkt-Thema MTB empfohlen. Die hier beschriebene Tour ist eine der dort beschriebenen Touren und basiert auf den ebenfalls dort zum Download verfügbaren GPS-Daten.

Parkplatz in Untereschbach

Start- und Endpunkt der Sülz & Agger Tour ist ein Parkplatz in Untereschbach, direkt an der Sülz. Der Parkplatz ist nicht besonders groß und so sind auch am Wochenende nur wenige Stellplätze frei. Dennoch ist der Platz ideal, da hier die Tour startet und auf der anderen Seite der Brücke auch endet. Zudem bietet der Ort eine gute Infrastruktur, wie die Tankstelle der anderen Straßenseite und, ein Stück die Olpener Straße hinauf, eine französische Boulangerie, die auch am Sonntag Vormittag geöffnet hat.

Waldweg beim Aufstieg nach Kleinschwamborn

Nach kuzer Fahrt bergauf durch die "Aussenbezirke" von Untereschbach geht es in den Wald. Der Weg ist ausreichend breit und teilweise durch Schutt und Schotter befestigt, so dass man auch nach Regenwetter ganz gut voran kommt.

Blick auf Kleinschwamborn

Oben angekommen öffnet sich der Blick über die Felder und es geht auf breiten Feldwegen weiter bis zur Durbuscher Straße. Hier folgt man der Straße in Richtung Dahlhaus. Kurz vor Erreichen der Ortschaft biegt man links in einen breiten Waldweg ab. Nach kurzer Fahrt biegt man erneut auf einen verblockten Wurzeltrail ab.

Wurzeltrail bei Dahlhaus

Dieser Trail endet leider auf einer Kuhweide - es lohnt daher nicht ihn komplett durchzufahren. Stattdessen biegt man nach ca. 400 Metern links ab und quert über einen kleinen Bach auf die andere Talseite.

Anstieg nach Voßwinkel

Nach schneller Abfahrt über den breiten Waldweg wartet ein weiterer knackiger Anstieg in Richtung Voßwinkel auf uns. Der in den Serpentinen sehr steile Anstieg kostet einige Körner, aber dafür wird man am Ende mit einer schönen Fahrt über den Eichentrail belohnt.

versteckter Abzweig unterhalb von Holl

Der Abzweig unterhalb von Holl liegt etwas versteckt in der Kurve und ist leicht zu übersehen. Der dort startende Trail führt nur ein kurzes Stück bergab. Danach geht es gut fahrbar hinauf nach Oberstehöhe.

Von dort geht es dann ca. 800 m auf der Straße - durch eine Senke - weiter bis nach Höffe, wo zwei, altbekannte Trail-Highlights der Gegend auf uns warten: Die Nummer 9 und der Sportplatz Trail.

Anstieg nach Windlöck hinter dem Golfclub Schloss Auel

Nach entspannter Fahrt durch das Tal nach Wahlscheid geht es hinter dem Golfclub Schloss Auel erneut über einen kleinen Weg steil bergauf nach Windlöck. Je nach Witterung lässt sich diese wurzelige Passage kaum fahren, und man ist gezwungen das Stück hinauf zu schieben.

Gepflegte Golfplätze und Apfelbäume zu beiden Seiten der Straße

Oben angekommen geht es moderat weiter hinauf nach Honrath, vorbei an den gepflegten Golfplätzen und Apfelbäumen zu beiden Seiten der Straße. Mit etwas Glück kann man dabei den Golfspielern beim Abschlag oder Putten zu schauen.

Bahnunterführung an der alten Honrather Straße

Nachdem man Honrath in Richtung Lexmühle durchquert hat, biegt man in einer scharfen Rechtskurve links ab (beim Abbiegen ist Vorsicht geboten) und durchfährt diese Bahnunterführung. Nun geht es auf Schotter fast 100hm bergauf, wobei das letzte Stück nach Durbusch hoch mit fast 16% Steigung ganz schön knackig ist.

Ortsausgang Berg/Lüderich

Von Durbusch aus geht es wieder auf Asphalt ein kurzes Stück hinab zur kleinen Ortschaft Lüderich. Ob nun der Ort oder der gleichnamige Berg seinen Namen vom anderen hat, kann ich nicht sagen. Sicher ist aber, dass es von dort gut fahrbar, aber stetig bergauf auf den Lüderich geht, der mit 245hm die höchste Erhebung im Umkreis ist.

Umspannwerk zum Holzplatz in Untereschbach

Am Umspannwerk zum Holzplatz in Untereschbach hat man fast das Ende der Tour erreicht. Folgt man der Straße geradeaus weiter, gelangt man wieder zum Parkplatz, unserem Startpunkt zurück.

Fazit
Auch wenn wir die Gegend und auch die Strecken ganz gut kennen, nahm ich die Empfehlung zum Anlass diese "neu" kennenzulernen. Neu in sofern, als das die Tour teils über unbekannte, teils über lange Zeit ausgelassene Streckenabschnitte verläuft. Ein willkomener Ausbruch aus der Gewohnheit.

Wenn man etwas längere Strecken auf Ashalt und zum Teil wirklich knackige Anstiege nicht scheut, so wird man mit einer sehr abwechslungsreichen und schönen Tour belohnt. Für mich war es am Ende eine Gelegenheit zu einem kleinen Abenteuer, dass sich wirklich gelohnt hat!

Download der GPS-Daten über die Website des Moutain Bike Magazins.